DiViBib-Antworten

Antworten zu Fragen rund um die DiViBib in Verbindung mit Allegro-C mit FlexLend / Allegro-OEB mit dem Brandenburger Menü

Frage Was ist mit "Bibliotheksmanagementsystem" gemeint?
Antwort Die Bibliothekssoftware. Wenn Sie den AndoLib-Webopac einsetzen, geben Sie "Allegro-OEB mit AndoLib-WebOPAC" oder "Allegro-WB mit AndoLib-WebOPAC" an.
Frage Was bedeutet "Offline-Lieferung" der Nutzerdaten bzw. "Offline-Schnittstelle"?
Antwort Dazu muss von der Bibliothek in sinnvollen zeitlichen Abständen eine Datei mit den Lesernummern, den Passwörtern und den Altersangaben auf den Server der Anbieter geladen werden. Es wird immer ein sog. Vollabzug verwendet.

Unterstützt wird das vom Brandenburger Menü im Exportcenter mit einer vorbereiteten Exportsteuerung, die nur noch um die Zugriffsparameter der Bibliothek (Servername, username, passwort) ergänzt werden muss. Diese erhalten Sie von der DiViBib, nachdem dieser das Übertragungsverfahren (ftp oder sftp) mitgeteilt wurde.

Voraussetzungen:
- Allegro-OEB mit Leihfunktion und Brandenburger Menü ab Version 4.01.11
- oder Allegro-C mit FlexLend ab Version 2.26
- ausgehendes ftp- oder sftp-Protokoll von einem Allegro-Arbeitsplatz aus ist erlaubt

Siehe dazu auch die Beschreibung zum Upload der DiViBib-Leserdaten

Im Allegro für wissensschaftlichen Bibliotheken (a99) in der ModPar-Konfiguration finden Sie die Upload-Funktion im Menü "Funktionen (0)" - "Export".
Frage Brauche ich einen sftp oder einen ftp-Zugang?
Antwort Nur für die Offline-Schnittstelle.
Ob ftp oder sftp verwendet werden kann hängt davon ab, wie ihre PC, das Netzwerk und der Internet-Zugang konfiguriert sind.
Fragen Sie gegebenenfalls ihren zuständigen EDV-Administrator.
sftp ist zu bevorzugen, da dieses Verfahren sicherer ist.
Frage Was bedeutet "Online-Übertragung"?
Antwort Der DiViBib-Server fragt direkt beim Bibliothekssystem (hier: AndoLib-OPAC mit Leserfunktionen) nach, ob die Leseranmeldung gültig ist.

Wird der AndoLib-WebOPAC mit Leserfunktionen und direkter Datenbank-Anbindung eingesetzt, sind alle Voraussetzungen erfüllt.

Die Schnittstellen-URL ergibt sich aus der WebOPAC-URL mit zusätzlichen Parametern. Diese erfahren Sie nach der Einrichtung des OPACs.
Frage Was meint die DiViBib mit dem "Testleser" und wozu wird der benötigt?
Antwort Der Testleser wird vom Server der DiViBib bei Verwendung der Online-Authentifizierung benutzt, um zu testen, ob der Zugriff auf die Bibliotheksdatenbank möglich ist.
Der Server prüft, ob er sich mit den Daten des Testlesers anmelden kann.

Wird der Upload der Leserdaten per ftp oder sftp genutzt (sog. Offline-Verfahren), dient der Testleser zum Test der hochgeladenen Daten
Frage Wie erstelle ich den Testleser?
Antwort Wie einen normalen Leser in der Ausleihe (Theke)
Sinnvoll ist es, den Leser einer Leserklasse zuzuordnen, in der keine Gebühren entstehen.
Frage Wozu werden die Titeldatensätze (MAB-Daten) benötigt?
Antwort Die Titeldaten der elektronischen Medien sollten in den Katalog der Bibliothek importiert werden, damit sie und/oder die Leser bei der Recherche im Katalog (WebOPAC) auch die durch Ihre Bibliothek bereitgestellten Medien finden.
Frage Welches Format muss beim Download der MAB-Daten für den Import in den lokalen Katalog/OPAC gewählt werden?
Antwort Exportart: MAB-Standard
Kodierung: MAB-Diskette
Unterfelder: Kategorie 655 wird in mehreren Zeilen exportiert

Die Importschnittstelle des BB-Menüs beherrscht ab Version 4.02.00 auch die Unterfelder in einer einzigen Zeile.
Die zugehörige Importsteuerung im Importcenter heißt "MAB2 - DiViBib"
Frage Wozu brauche ich überhaupt einen OPAC, da doch die DiViBib ein eigenes Portal ("Onleihe") bereitstellt und die E-Medien dort recherchiert werden können?
Antwort Die normalen Medien der Bibliothek sieht der Leser dort  nicht. Die Bindung des Lesers zur Bibliothek reduziert sich damit auf die Anmeldung, die Zahlung der Anmeldegebühren und den Erhalt der Zugangsdaten für das Portal.

Über den WebOPAC der Bibliothek können die normalen und digitalen Medien gemeinsam angeboten und über dessen Recherchefunktionen vom Leser gesucht werden.

In den Suchergebnissen tauchen dann beide Arten von Medien gleichberechtigt auf. Der Leser erhält von beiden Medienarten Kenntnis und behält damit auch weiterhin das Interesse, die Bibliothek aufzusuchen.


Allegro-C: Produkt der TU Braunschweig
Allegro-OEB: Produkt und © der Büchereizentrale Niedersachsen
FlexLend: Leihfunktionen für Allegro-C, © Anando Eger
Brandenburger Menü: Ergänzung zu Allegro-OEB, ©Anando Eger

Anando Eger 26.02.2015

zuletzt geändert: 28.09.2017 10:35